Big Data – Auf der Suche nach dem Datengold

Big Data – Auf der Suche nach dem Datengold

Mit der Digitalisierung entsteht eine Datenflut, die Wissenschaft und Wirtschaft neue Erkenntnisse liefert. Handelsunternehmen nutzen Big Data bereits zur individualisierten Kundenansprache, Personalplanung und Vermeidung von Streuverlusten in der Werbung. Doch es gibt auch Herausforderungen – nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf den Datenschutz.

Über Twitter und Facebook, E-Mails und Videos, Smartphones und Suchmaschinen erzeugen wir tagtäglich riesige Informationsmengen. Jede Sekunde geben Internetnutzer weltweit zwei Millionen Suchanfragen bei Google ein, jede Minute laden sie 72 Stunden Videoaufnahmen bei YouTube hoch und jeden Monat veröffentlichen Anwender 120 Millionen Beiträge in Form von Posts, Kommentaren und Bildern bei Facebook. Schätzungen zufolge wurden 2013 bereits mehr als zwei Trilliarden Bytes an Daten weltweit gespeichert, so die Wissenschaftlichen Dienste im Deutschen Bundestag. Und der Berg wächst täglich weiter: Experten gehen davon aus, dass sich das weltweite Datenvolumen alle zwei Jahre verdoppelt.

Exponentielles Wachstum der Datenmenge

Big Data ist längst mehr als ein Betätigungsfeld für Spezialisten aus Informatik und Mathematik – es ist zum Innovationsthema für Anwender in Wissenschaft und Wirtschaft geworden. Daten werden – neben Kapital, Arbeitskraft und Rohstoffen – zu einem entscheidenden vierten Produktionsfaktor für Unternehmen, schreibt der Branchenverband BITKOM in einem 2012 veröffentlichten Leitfaden.