Big Data – Auf der Suche nach dem Datengold

Breite Basis für die Forschung

In vielen Bereichen der Wissenschaft und Forschung wird die Auswertung riesiger Datenmengen bereits erfolgreich praktiziert. So basieren etwa Wetterprognosen auf der Verarbeitung unzähliger Einzelinformationen. Auch die Analyse von Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels profitiert davon. Die Sozialforschung zeigt ebenfalls großes Interesse an der neuen Ressource und den aus Aktivitäten in Mobilfunknetzen, Internet und sozialen Netzwerken entstehenden Informationen. „Bisher gab es nur sehr ungenaue Daten über soziales Verhalten, die vor allem aus Umfragen stammten“, sagt Karin Frick, Leiterin Research des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). „Solche Erhebungen sind jedoch punktuell, mit langwierigen Prozessen verbunden und enthalten zudem Unschärfen. Mit den Datenmengen, die die Gesellschaft produziert, liegen nun wertvolle Informationen über soziales Verhalten vor.“

Big Data entsteht aus verschiedenen Informationstechnologien