Handelsmarketing

Print liegt vorn – digital
holt auf

Im Handel dominieren immer noch die klassischen Print-Werbeformate wie Prospekte, Kundenmagazine und Anzeigen. Die multimedialen Werbeformen holen im Vergleich dazu aber immer weiter auf – das EHI Retail Institute prognostiziert ihnen sogar das höchste Wachstumspotenzial. Die Gründe liegen auf der Hand: Zum einen gewinnen Internet und Smartphone beim Verbraucher erheblich an Bedeutung. Zum anderen steigt der stationäre Einzelhandel im Rahmen von Mehrkanalstrategien verstärkt ins Online-Geschäft ein – und mit den Vertriebswegen ändert sich das Marketing: Digitale Kommunikationskanäle gehören inzwischen nahezu selbstverständlich zum Gesamtmix.

Entwicklung der Budgetanteile der klassischen und modernen Handelswerbung zwischen 2007 und 2013 sowie Prognose für 2016

Das gilt auch für die Vertriebslinien der METRO GROUP. Beispiel Media-Saturn: Im Zuge ihrer Mehrkanalstrategie haben die Elektrofachhändler Media Markt und Saturn ihr Marketing in sozialen Netzwerken ausgebaut, um den Dialog mit potenziellen Kunden zu verstärken. Auf Facebook zählte Saturn Deutschland bereits Ende 2012 zu den zehn beliebtesten Marken. Das kostenlose Kundenmagazin „Turn On“ verknüpft erfolgreich Print- und Online-Medien. Es ist als Print-Magazin deutschlandweit in allen Saturn-Märkten erhältlich und auf www.saturn.de als E-Paper abrufbar. Inhaltlich richtet sich der Fokus vor allem auf aktuelle Trends. Das Magazin informiert zudem über Möglichkeiten, wie sich die neuen technischen Entwicklungen im Alltag erleben lassen, und schafft zugleich neue Kaufanreize. Durch Einscannen von QR-Codes mit dem Smartphone gelangen Leser direkt in den Online-Shop von Saturn.