Kategorien als Imperativ

Zukunftsorientierte Konzepte

Kategorien als Imperativ

Der Siegeszug des Category Managements ist seit den 1990er-Jahren ungebrochen. War das Konzept anfänglich nur im Lebensmitteleinzelhandel verbreitet, wird es inzwischen unter anderem auch von Apotheken, Baumärkten und Buchhändlern genutzt. Im Lauf der Jahrzehnte hat sich die Disziplin weiter professionalisiert und ihre Verfahren verfeinert – um den gestiegenen Anforderungen, etwa an die Datenanalyse, gerecht zu werden. Als eine der kommenden Herausforderungen für das Category Management bewerten Experten darüber hinaus die zunehmende Regionalisierung der Vertriebsstrukturen. Der US-amerikanische Händler Wal-Mart beispielsweise hat bereits 2006 sein „Store of the Community“-Programm gestartet. Die Sortimente dieser Märkte sind exakt an die Bedürfnisse der lokalen Gemeinden angepasst und unterscheiden sich von Region zu Region und von Stadt zu Stadt. Auch die Vertriebsmarken der METRO GROUP – METRO Cash & Carry, Real, Media Markt, Saturn und Galeria Kaufhof – setzen auf eine lokale Ausrichtung der Sortimente. Die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen innerhalb der Unternehmen, etwa mit der Logistik und dem Einkauf, wird folglich immer wichtiger. Auch die stärkere Ausdifferenzierung des Datenmaterials und die Analyseverfahren gewinnen weiter an Bedeutung. Das Ziel des Category Managements bleibt aber auch in Zukunft unverändert. Experte Dirk Reichelt: „Wir werden die Sortimente im Sinne des Kunden immer weiter optimieren, um dadurch unsere Umsätze zu steigern und die Kundenbindung zu stärken.“

Quelle: METRO GROUP

Mehr dazu: Die Zukunft des Category Managements – Gastbeitrag von Dr. Brian F. Harris