Es geht um mehr als Angebot und Nachfrage

Es geht um mehr als Angebot und Nachfrage

Im Zusammenspiel zwischen Erzeugern, Konsumgüterindustrie und Kunden nimmt der Handel eine Schlüsselrolle ein: Er bündelt nicht nur das vielfältige Warenangebot, sondern stellt auch sicher, dass stets die richtigen Produkte in ausreichender Menge in den Märkten vorhanden sind. Was für die meisten Kunden selbstverständlich ist – attraktive Sortimente in einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis –, erfordert in Wirklichkeit die aktive Gestaltung äußerst komplexer Prozesse.

Rückblick – ein Restaurantbesitzer in den 1950er-Jahren, irgendwo in Deutschland: Fleisch und Fisch kauft er morgens auf dem Markt, Kartoffeln und Gemüse gibt es beim Bauern, das Brot stammt aus einer Großbäckerei. Für Getränke, Dekorationen, Arbeitsbekleidung und Einrichtung sind weitere Lieferanten zuständig. Die Möglichkeit, alle notwendigen Einkäufe unter einem Dach selbst zusammenzustellen, zu bezahlen und direkt mitzunehmen, hatten Gewerbetreibende erst ab Mitte der 1960er-Jahre. Am 27. Oktober 1964 eröffnete METRO Cash & Carry seinen ersten Großmarkt in Deutschland und etablierte damit das Prinzip des Selbstbedienungsgroßhandels. Seitdem können unabhängige Unternehmer von den zahlreichen Vorteilen profitieren, darunter die hohe Warenverfügbarkeit, höchste Qualität, niedrige Preise und umfangreiche Serviceleistungen.

Damit sind einige der zentralen Vorteile und Funktionen des Handels bereits benannt. Innerhalb der Wertschöpfungskette – dem Weg der Produkte bis hin zum Kunden – übernimmt die Branche vielfältige Aufgaben. Das gilt für Großhändler wie METRO Cash & Carry ebenso wie für die klassischen Einzelhändler. Beide fungieren als Bindeglied zwischen Erzeugern oder Konsumgüterunternehmen und den Kunden, das heißt, sie bündeln sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite. Industrie und Kunden profitieren davon gleichermaßen. Hersteller können beispielsweise durch Zwischenlagerung beim Händler kostengünstig die zeitliche Differenz zwischen Produktion und Bedarf beim Kunden überbrücken. Gewerbetreibende und Verbraucher wiederum müssen nicht für jedes Produkt eine andere Einkaufsstätte aufsuchen und sparen dadurch Zeit.