Anspruchsvolles Category Management

Anspruchsvolles Category Management

Kundenwünsche auf der einen und limitierende Faktoren auf der anderen Seite machen eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern unerlässlich. Im Category Management bündeln Handel und Industrie ihre Kompetenzen. In einem gemeinsamen Planungsprozess stellen die Partner Warengruppen zusammen und entwickeln Strategien für ihre optimale Platzierung und Vermarktung. „Die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen und die Sortimente im Markt danach auszurichten – darum geht es im Category Management“, bringt es Reiner Schmitz auf den Punkt. „Nach Auswertung von Marktdaten und Einkaufsverhalten unserer Kunden bin ich in meiner Funktion dafür verantwortlich, dass wir die richtigen Bierprodukte in unseren Regalen platzieren.“ „Da sich die Bedürfnisse der Kunden regional immer stärker unterscheiden, wächst die Bedeutung der lokalen Ausrichtung des Warensortiments“, ergänzt Angela Pilkmann.

So erklärt es sich auch, dass das Biersortiment eines Markts weniger die Produktvielfalt spiegelt als vielmehr die regionalen Vorlieben der Kunden: Der Norden favorisiert das Pils, die Süddeutschen bevorzugen Helles und Weizen, im Rheinland sind Kölsch beziehungsweise Altbier gefragt. Innerhalb des Category Management nehmen Hersteller und Händler deshalb gemeinsame Analysen und Bewertungen vor, um Kategorien zu optimieren und besser steuern zu können. Wer sind unsere Kunden? Welche Rolle spielen einzelne Produkte für sie und wie müssen wir das Angebot bündeln? Wie wichtig ist die Kategorie für den Händler und für den Standort, etwa mit Blick auf Umsatzerwartungen oder die Profilierung gegenüber dem Wettbewerb? „Durch die enge professionelle Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel können wir die Kategorien optimal weiterentwickeln“, bringt Angela Pilkmann die professionelle Zusammenarbeit auf den Punkt.