Millennials

Potenzial für den Handel

Als Kunden stellen die Millennials Branchen wie den Handel zusätzlich vor Herausforderungen. Durch die voranschreitende Digitalisierung, die das Leben der Millennials prägt und mehr und mehr auch im Arbeitsalltag angekommen ist, verändert sich die Handelsbranche. Die Frage, ob der stationäre Handel bald ausgedient hat, wird von Experten hitzig diskutiert. Denn mit stationären Geschäften allein lassen sich Millennials nicht mehr locken. Es ist die Verzahnung von Offline- und Onlinekanälen, die den größten Erfolg verspricht. Millennials sind durchgehend vernetzt, und das spiegelt sich auch in ihrem Einkaufsverhalten wider: Wenn sie in ein Geschäft gehen, um ein Produkt zu kaufen, haben sie sich häufig bereits vorher im Internet über das Produkt, die Preise und weitere Angebote informiert. Dieses Phänomen wird als ROPO-Effekt bezeichnet: research online, purchase offline. Und das mobile Internet hat diesen Effekt noch einmal verstärkt. Dank Smartphone kann der Einkauf nun sogar gleichzeitig online und offline stattfinden. Rund 40 Prozent der 20- bis 29-Jährigen nutzen laut einer Studie der GfK ihr Mobiltelefon im Geschäft. Dort holen es 42 Prozent von ihnen aus der Tasche, um Preise zu vergleichen.